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 02.01.2006

Obstpavillon sorgt für Proteste

WR-FotoDer Obstpavillon im Bereich zwischen Karlsplatz und Apotheker Straße hat in den letzten Tagen für Proteste und Aufregung gesorgt. Tenor: Zumindest in dieser "Rohfassung" passt der geplante Obstpavillon nicht ins aufpolierte Straßenbild.

Hintergrund der Baumaßnahme: Der in diesem Bereich tätige türkische Einzelhändler (Obst/Gemüse) hatte in der Vergangenheit vor seinem Laden Stände aufgebaut, auf denen er seine Waren anbot. Im Zuge der Innenstadtentwicklung und der Neugestaltung der Apothekerstraße wurde der Wunsch an ihn herangetragen, seine Waren nicht in unmittelbarer Nähe des Straßenverkehrs (Abgase) anzubieten und dafür einige Meter weiter einen neuen Obstpavillon zu errichten. Einvernehmlich unterbreitete der Händler seine Vorschläge und erhielt aus dem Rathaus die behördliche Genehmigung.

Der vier Meter hohe Rohbau (die Höhe wird zur Kaschierung der angrenzenden Brandwand bleiben) scheint aber von der eigentlichen Baugenehmigung optisch abzuweichen. Sowohl in der WR-Redaktion als auch beim Vorsitzenden des Neheimer Bezirksausschusses, Klaus Humpe, sprachen Bürger vor. Ihre Kritik: In dieser Form ("Wild-West-Stil") passt das nicht ins neue Straßenbild.

Auch im Rathaus ist die "Rohfassung" bei Stadtplaner Thomas Vielhaber nicht gerade auf Begeisterung gestoßen. Er hat bereits Gespräche geführt mit dem Ergebnis, dass die Ecksituation (zur Apothekerstraße hin) geändert und verglast wird. Auf jeden Fall, so teilte er gestern der WR am Telefon mit, werde aber der "mediterane Charakter bleiben." Aufatmen auch beim Bezirksausschussvorsitzenden: "Dann wird wohl jeder zufrieden sein."

Quelle: WR-online, 02.01.2006

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