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 28.06.2005

Das größte Schützenfest im Sauerland

Mit Donnerbüchse und Birkenmaichen: der Vorstand der Neheimer Schützenbruderschaft. Von links: Scheffe Raimund Reuther, Oberst Hans-Eberhard Hilger, Hauptkassierer Rolf Haase und Scheffe Friedhelm Meisterjahn. (WR-Bild: Welke)Die Neheimer Schützen schwelgten in Superlativen. Es sei das größte Schützenfest des Sauerlandes, das in Neheim gefeiert werde. Noch wenige Wochen, dann ist es wieder so weit.
Gleich vier Tage, vom 26. bis zum 29. August soll es richtig rund gehen im Herzen von Neheim. Oberst Hans-Eberhard Hilger und seine Vorstandskollegen stellten jetzt Einzelheiten und auch Neuerungen vor.

Um noch einmal auf die eingangs erwähnten Superlative zurückzukommen: "Wir können das beurteilen, weil wir auch die anderen Feste kennen", erklärte Hilger. Und er fügte noch einige Parameter hinzu, die nach seiner Überzeugung Neheim den Spitzenplatz unter den sauerländischen Festen sichern: insgesamt 3000 Quadratmeter Festplatz auf dem Neheimer Markt, davon 2000 Quadratmeter unter Zeltdächern, ein etwa vier Kilometer langer Festzug mit 51 Abteilungen, darunter allein 20 Musikgruppen, im Festzelt mehr als fünfeinhalb Kilometer Bierleitungen verlegt. "Das findet man sonst höchstens mal bei Jubiläumsfesten."

"Da sind wir dabei!" lautet denn auch das einladende Motto. Es geht schon freitags los mit einem rheinisch-sauerländischen Abend. Bei freiem Eintritt spielen der Musikverein Herdringen und die rheinische Band "De Fruende". Im Festzelt, für das die Schützen ein neues Portal angeschafft haben, werden dazu Speisen und Getränke aus beiden Hemisphären angeboten, auch Kölsch und Alt.

Am Samstag spielen die Bands "Mex" und "Madison", am Sonntag "C´est la Vie" und "Amadeus", am Montag schließlich "Backstage". Dazu passt eine weitere Neuerung: Am Samstag gibt es für die Kinder kostenloses Puppentheater von einer Puppenbühne aus Düsseldorf. Das Stück heißt: "Tanzen bis die Schwarte kracht".

Apropos Krachen: Dafür hat die Bruderschaft jetzt eine Böllerbüchse angeschafft. Und für die handlichen "Birkenmaichen" ist eigens eine neue Schnapssorte entwickelt worden. Sie trägt den bezeichnenden Namen "Johannes-Teufling" (mit e!).

Quelle: WR, 29.06.2005


LINKS zum Thema:
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