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 21.02.2005

Wolfgang Osterhaus traute 1500 Paare

Seine 1500. Trauung konnte Wolfgang Osterhaus (re.) als Standesbeamter vornehmen. Am Wochenende traute er Axel und Maria Alessandra Heidenreich, geb. da Silva. (WR-Bild: Stadt)Im Rathaus zählt er zu denjenigen, die u.a. den Menschen von Berufs wegen das Ja-Wort abnehmen: Wolfgang Osterhaus. Der Mann ist Standesbeamter. Am Wochenende setzt er von Amts wegen seine Unterschrift unter die von ihm vollzogene 1500. Trauung.

Die runde Zahl ermöglichten Axel und Maria Alessandra Heidenreich, geborene da Silva. Das Paar ließ sich im Fresekenhof trauen. Und wie in allen Trauungen zuvor, die Wolfgang Osterhaus kaft seines Amtes rechtens machte, sagten auch diesmal beide Heiratswilligen laut und deutlich "Ja".

Wolfgang Osterhaus selbst ist seit 26 Jahren verheiratet. Noch heute kann er sich an seine erste Trauung erinnern. Das war am 30. August 1991: "Das Paar ist immer noch verheiratet und hat drei Kinder" freut er sich selbst. Bei seiner 500. Trauung nahm er einem befreundeten Paar das Ehegelöbnis ab und über dessen vierjährigen Sohn ist er Patenonkel. Die Kandidaten seiner 1000. Trauung (das war am 22. Dezember 2000) wurde erstmals vor zwei Wochen Eltern. Von Ehemüdigkeit ist bei ihm nicht die Rede. Sein "Geschäft boomt", mal mehr, mal weniger. Und wenn die Schnapszahlen dran sind (in nächster Zeit zeichnet sich der 5.5.05 ab), dann hat er Hochbetrieb.

Doch nicht nur die "runden" Trauungen sind ihm in Erinnerung. So hat er seine eigene Kollegin "unter die Haube gebracht", hat sie im rechtlichen Sinne verheiratet. Und an einem Tag nahm er in allen drei Trauzimmern im Stadtgebiet den heiratswilligen Paaren das Ja-Wort ab. Ausnahmsweise (und das ist wirklich nur die Ausnahme) nahm er auch eine Haustrauung vor.

Quelle: WR-online, 21.02.2005

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