Startseite
NEHEIM.info » Geschichte » 21.01.2005
 21.01.2005

Benefiz-Gala bringt 3 400 E / insgesamt fast 90 000 E gespendet

© WRSchützenoberst Eberhard Hilger (re.) und Jägeroberst Hubert Cloer haben der stellvertretenden Bürgermeisterin Rosemarie Goldner einen Scheck von 3 400 E als Erlös der im Kulturzentrum stattgefundenen Benefiz-Gala zu Gunsten der Flutopfer überreicht. Im Kulturzentrum hatten sich vor einer Woche Spielmannszüge, Blasorchester, Mandolinen-/Gitarrenorchester und Chorformationen in den Dienst der Sache gestellt. Der Erlös von 2 928 E wurde von Schützen und Jägern auf 3 400 E aufgestockt. Die Fa. Getränke Vogt hatte die Getränke gestiftet, das Blumenhaus Vedder und Bella Fleur spendeten die Blumen. Gleichzeitig konnte Hubert Cloer 2 760 E aus dem Bilderverkauf des Jägervereins überreichen. Der Bürgerschützenverein Arnsberg erzielte zusätzlich bei seiner Benefiz-Gala 2 950 E, die noch übergeben werden. Damit hat die Aktion "Arnsberg hilft" insgesamt fast 90 000 E an Geldspenden (ohne Sachspenden) erbracht. Die für den Norden Sri Lankas bestimmte Wasseraufbereitungsanlage wurde auf dem Luftweg ans Ziel befördert.



Udo Schnücker:
Die Hilfe hat einen Namen: Point Pedro


Udo Schnücker, Redaktionsleiter WR Neheim-Hüsten  © WRGuten Morgen! Es ist unglaublich, mit welcher Bereitschaft, mit welchem Mitgefühl und Engagement die Arnsberger für die Flutopfer in Südasien spendeten. Ein Gesamtergebnis kann noch nicht genannt werden, da immer noch Spenden eingehen. Aber soviel scheint festzustehen: Der erreichte Gesamtbetrag wird um die 90 000 Euro liegen, Sachspenden sind darin nicht eingeschlossen.

Wohltuend ist der Querschnitt der Spender, der vom Rentner über die Hausfrau, vom Kindergarten bis zu Firmenbelegschaften, von Unternehmen bis zu Vereinen reicht. Sie alle haben dazu beigetragen, dass solch ein Rekordergebnis in der Stadt zustande kam. Wer hätte das gedacht, als erste Überlegungen für die Aktion "Arnsberg hilft" stattfanden.

Die Spendenbereitschaft der Menschen ist aber auch darauf zurückzuführen, dass seit Jahren hier lebende Tamilen auf die Situation im Norden Sri Lankas hinwiesen, als sie mit schrecklichen Bildern zeigten, wieviel Leid und Elend ihre Landsleute getroffen hat. Das Spendenziel, eine Wasseraufbereitungsanlage für den Ort Point Pedro zu kaufen und eine finanzielle Basis zum Wiederaufbau eines Waisenhauses zu schaffen, hat einen Namen erhalten: Point Pedro. Damit können sich jetzt die Arnsberger identifizieren, es ist i h r Ort, ihr Gebiet, über dass sie so etwas wie eine Patenschaft übernommen haben.

Und noch etwas: Die Spenden werden nicht auf einmal ausgegeben. Die Wasseraufbereitungsanlage ist inzwischen in Colombo angekommen, wird mit Hilfe der TRO an ihren Bestimmungsort gebracht. Danach wird zweckgerichtet überwiesen und mit einer Dokumentation belegt. Das ist gut für die Spender.

Quelle: WR-online, 21.01.2005, Udo Schnücker


LINKS zum Thema:
DIA-SHOW der WP

Impressum | E-Mail | | © 2009 naphtali artworx & herbst media