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21.11.1959
Max Merkel war sprachlos ...

Der 21.11.1959 war, ist und bleibt ein historischer Tag in der Neheimer Fußball-Geschichte. An diesem Tag schlugen die Sportfreunde Neheim die große Borussia aus Dortmund mit 2:1 im Pokal. 8000 Zuschauer erlebten in der Ruhr-Möhne-Kampfbahn ein Spiel, das unvergesslich bleiben wird.
Nach dem Spiel wurden die Neheimer Spieler vom Platz getragen. "So etwas habe ich noch nie erlebt", meinte 40 Jahre später Kalla Borggrewe, der mit phantastischen Paraden den nie erwarteten Pokalsieg gerettet hatte. "Wir waren damals eine großartige Mannschaft, in der auch die Kameradschaft stimmte."
In der Tat: Der Sieg über den BVB war hoch verdient. Peter Schulz erzielte beide Tore für die Sportfreunde, nachdem Hoppy Kurrat die Dortmunder in Führung gebracht hatte. Trainer Max Merkel, eigentlich nie um Wort verlegen, schlich mit seinen Dortmundern davon, ohne etwas zu sagen: Die Pokal-Pleite war ihm auf den Magen geschlagen. "Diese Bauern", schimpfte Timo Konietzka, der die Niederlage nicht verdauen konnte.
Peter Schulz raubte dem BVB mit seinen Toren den Sieg und wurde damit zum "Millionendieb". Die Fußballwelt stand Kopf und spielte praktisch verrückt. Der Sieg indes war verdient und Produkt einer hervorragenden Leistung einer Klasse-Mannschaft, die Geschichte geschrieben hat.
Sportfreunde Neheim: Borggrewe, Blume, Lampe, Schleep, Erdmann, Kamphaus, Steuber, Steinhoff, Schulz, Mühr, Poosny. - Trainer: Büttner.
BVB: Wessel, Thielmann, Geißler, Kurrat, Bracht, Siblinski, Cyliax, Schmid, Schütz, Konietzka, Steinkuhl. - Trainer: Merkel.
Tore: 0:1 (15.) Kurrat; 1:1 (18.) Schulz; 2:1 (80.) Schulz
Quelle: Jahrhundertrückblick SC Neheim
LINKS zum Thema:
http://www.sc-neheim.de/
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