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 01.06.1900

Die Röhrtalbahn nimmt den Betrieb auf

Daten und Fakten:
Spurweite: 1.435 mm
Streckenlänge: 14,31 km
Gleislänge: 18,02 km (1908); 19,3 km (1928); 21,3 km (1960). Eigener Bahnkörper.
Eigentümer: Westdeutsche Eisenbahn-Gesellschaft, später Vereinigte Kleinbahnen AG (VKG)
Betriebsführer: VKG, später Deutsche Eisenbahn-Gesellschaft

Neheimer Gleisanlagen im April 1953Zweck des Bahnbaus war die Erschließung des Röhrtals. Die aufstrebende Industrie in Sundern war auf eine schnelle, zuverlässige Verbindung sowohl im Gütertransport wie auch im Personenverkehr zur um 1900 schon bedeutenden Industriestadt Neheim-Hüsten angewiesen. Wichtig war die Strecke auch für die Steinbrüche bei Müschede und Reigern. In Neheim-Hüsten endete die Bahnstrecke direkt gegenüber dem Staatsbahn-Bahnhof an der Kleinbahnstraße.

Röhrtalbahn ca. 1960 mit ihren typischen Dieseltriebwagen VT71 im Bahnhof SundernZugfrequenzen im Laufe der Jahre:
1938 - täglich 10 Zugpaare,
1950 - werktags 11, sonntags 6 Zugpaare,
1963 - werktags 12 Zugpaare.
Der Sommerfahrplan 1973 weist neben 22 Busfahrten werktäglich nur noch eine Personenzugfahrt von Sundern nach Neheim-Hüsten aus.

Um 1960 beförderte die Röhrtalbahn mit ihren typischen Dieseltriebwagen VT71 werktags ca. 2.500 Fahrgäste.

Beförderungsleistungen
Jahr Personen Güter (t)
1904
1928
1935
1938
1960
1966
1971
94.790
323.525
195.179
265.275
693.000
622.300
65.600
39.897 t
142.695 t
99.098 t
97.325 t
80.000 t
69.700 t
79.000 t


Quelle: "Deutsche Klein- und Privatbahnen" von Gerd Wolff - Fotos: Bernhard Buchheister


LINKS zum Thema:
http://puk.de/gruene.arnsberg/roehrtalbahn/geschichte.htm

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