Auf etwa zwei Milliarden Seiten wird das Internet zur Zeit geschätzt. Wieviele davon aus, von oder über Arnsberg
sind, wissen wir nicht.
LIEBLINK ARNSBERG ist der Versuch, ein wenig Licht in dieses Dunkel zu bringen. Lesen Sie mehr darüber hier.
25.07.2010 - 12:54
Am "Still-Leben" auf der A 40, dem größten Ereignis des Kulturhauptstadtjahres, hat neben mehr als 500 Schützen, Musikern und anderen Gästen aus dem HSK am vergangenen Sonntag auch eine Abordnung der Schützenbruderschaft St. Hubertus Müschede teilgenommen. Zu diesem Mega-Event der Kultur war der Ruhrschnellweg zwischen Duisburg und Dortmund auf einer Länge von 60 km komplett gesperrt worden. 20.000 Tische und 40.000 Bänke bildeten die längste Tafel der Welt. Insgesamt haben rd. 3 Mio. Menschen diese Veranstaltung besucht, die ihresgleichen sicher lange suchen muss. Wann besteht schon einmal die Gelegenheit, auf der am stärksten befahrenen Autobahn Europas zu flanieren, zu musizieren, zu tanzen und vielerlei anderes zu vollbringen. So haben sich die Sauerländer Schützen, die ihren vorher zugewiesenen Standort zwischen den Autobahnausfahrten Dortmund-Lütgendortmund und Bochum-Werne hatten, am Sonntagnachmittag auch zu einem spontanen Festzug auf der Autobahn entschieden. Über 500 Schützen, Bläser, Trommler etc. in einem mehrere hundert Meter langen Festzug auf der von Fußgängern und Fahrradfahrern stark frequentierten Autobahn wird nicht nur in die Geschichte des Schützenwesens eingehen, sondern allen Teilnehmern auch in ständiger Erinnerung bleiben. Grandios insbesondere der Applaus und Jubel der Abertausende von Zuschauern des Festzuges. Ein Schützenbruder: „Ich habe schon viele Schützenfeste im Sauerland gefeiert. Aber das war mein erstes Schützenfest auf der Autobahn. Absolut super!" Am frühen Morgen hatte sich der Tross aus zahlreichen Bussen in Bewegung gesetzt. Vertreten waren u.a. Schützen und Musiker aus Hesborn, Grafschaft, Bredelar, Müschede, Bruchhausen, Niedereimer, Muffrika, Wennigloh, Uentrop, Unterhüsten und dem Schreppenberg. Am späten Nachmittag ging es dann zurück ins Sauerland, wo die Teilnehmer noch lange über dieses Highlight berichten werden.